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Von der Wuhlheide zum Wolkenhain


Heute unterwegs: Von der Wuhlheide zum Wolkenhain


​Heute stand eine richtig schöne Tour auf dem Plan. Mein Tag begann entspannt mit der S-Bahn, die mich direkt zum Bahnhof Wuhlheide brachte, dem idealen Startpunkt für meine heutige Wanderung hinauf zum Aussichtspunkt Wolkenhain. Meine Route habe ich vorab via Komoot zusammengestellt – das ist wirklich eine tolle Hilfe, um die passenden Wege zu finden.

​Ich habe mich für eine Einweg-Strecke entschieden, die mit rund 10,7 Kilometern eine ideale Länge für den heutigen Tag hatte. Da die Wege sehr gut ausgebaut sind, habe ich auf spezielle Wanderkleidung verzichtet – für mich fühlte es sich eher wie ein ausgiebiger, entspannter Spaziergang an.


Start in der grünen Wuhlheide und durch die Kieze


​Nach der Ankunft mit der S-Bahn lässt man den Trubel schnell hinter sich. Die Strecke führte mich heute durch ganz unterschiedliche Ecken: Ich bin unter anderem durch Kaulsdorf und Biesdorf gekommen. Es ist spannend zu sehen, wie grün und ruhig diese Berliner Bezirke an vielen Stellen sind.



Ein geschichtlicher Exkurs: Das Lager an der Kaulsdorfer Straße


​Auf meinem Weg zwischen Biesdorf und Kaulsdorf bin ich auf einen Ort mit bewegter Geschichte gestoßen: das ehemalige Lager für Wolhyniendeutsche.

  • ​Im Jahr 1939 begann die Deutsche Reichsbahn auf dem Areal an der Kaulsdorfer Straße mit dem Bau eines Lagers für deutsche Arbeiter.
  • ​Anfang Januar 1940 wurde das Gelände jedoch zur zwischenzeitlichen Unterbringung von Siedlern aus Wolhynien genutzt, die im Zuge des „Hitler-Stalin-Pakts“ ihre Heimat verlassen mussten.
  • ​Zeitweise waren dort bis zu 1.600 Menschen untergebracht, bevor das Lager im Oktober 1940 schließlich geräumt wurde. Solche historischen Informationstafeln am Wegesrand machen einen Spaziergang immer besonders interessant.


Entlang der Wuhle durch den Kienbergpark


​Ein besonderes Highlight der Tour war die Strecke am Wasser: Es ging immer schön an der Wuhle entlang.



Schließlich erreichte ich den Kienbergpark, eine Parklandschaft, die eine echte Oase ist. Ein wichtiger Anlaufpunkt vor Ort ist das Umweltbildungszentrum, das direkt am Wuhleteich liegt und zum Verweilen einlädt.



Von dort aus ging es den Kienberg hinauf. In dieser weitläufigen Anlage befinden sich auch die berühmten Gärten der Welt. Eigentlich wollte ich diesen bereits mit Christina besuchen, doch wir haben uns damals dagegen entschieden. Zu diesem Zeitpunkt war leider die Seilbahn ausgefallen und es waren sehr viele Schülergruppen unterwegs. Das werde ich aber vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt nachholen!



Auf dem Gipfel des Kienbergs wurde ich schließlich mit einem fantastischen Panoramablick vom Wolkenhain belohnt.



Um genau zu wissen, welche markanten Punkte am Horizont zu sehen sind, habe ich oben auf dem Wolkenhain meine PeakFinder-App wieder eingesetzt. Es ist immer wieder faszinierend zu sehen, wie die App die Umgebung scannt und einem genau zeigt, welche Gipfel man gerade im Blick hat.



Eine wichtige Info zur Seilbahn


​Nachdem ich die Aussicht genossen hatte, wollte ich für den Rückweg eigentlich die Seilbahn nehmen. Hierbei gibt es jedoch eine wichtige Besonderheit: Oben am Wolkenhain gibt es keinen Kartenverkauf. Zwar überwacht ein Mitarbeiter den Betrieb, aber Verkaufspersonal suchen Sie hier oben vergeblich. Tickets sind lediglich online oder an der Talstation erhältlich. Zudem gibt es keine Einzeltickets für eine reine Talfahrt; Einzelfahrten werden nur für den Weg von unten nach oben angeboten.



Der Rückweg zu Fuß


​Da ich oben kein Ticket mehr lösen konnte, marschierte ich nach der kurzen Pause eben wieder zu Fuß hinunter. Mein Weg führte mich direkt zur U-Bahn-Station Kienberg – Gärten der Welt, von wo aus ich die Heimreise antrat. Insgesamt war ich 2 Stunden und 46 Minuten unterwegs – ein rundum gelungener Tag an der frischen Luft!


Mein Fazit für heute:


Die Strecke von der Wuhlheide zum Wolkenhain ist eine absolut empfehlenswerte Tour für alle, die eine Mischung aus Wald, Wasser und Weitblick suchen. Denken Sie nur an Ihr Seilbahnticket, falls Sie nicht laufen möchten!


Hier der geht es zu meiner selbst erstellten Route auf Komoot!



Meine letzten drei Wanderungen


​Hier ein kurzer Rückblick: