Vom Bahnhof Berlin Wannsee durch den Düppeler Forst zum Griebnitzsee und zurück zum Bahnhof Wannsee
Anreise und Start am Bahnhof Berlin Wannsee
Mein Tag begann früh: Ich bin kurz nach 7 Uhr aus dem Haus gegangen. Danach erfolgte die Anreise mit dem Bus, der S-Bahn und der Regionalbahn bis zum Bahnhof Berlin Wannsee, wo meine eigentliche Tour dann startete.
Vom Bahnhof aus führte mich der Weg direkt in den Düppeler Forst, wobei ich zunächst dem Kurfürstenweg in südlicher Richtung folgte.
Erholung am Kneippweg
Mitten im Düppeler Forst stieß ich auf einen sehr interessanten Kneippweg. Dort befindet sich auch ein Schild mit dem Zitat von Sebastian Kneipp: „Die Natur ist die beste Apotheke“. Es gibt dort zudem eine historische Gusseisen-Pumpe, an der man frisches Wasser entnehmen kann – eine wunderbare Gelegenheit, sich kurz an die Prinzipien der Naturheilkunde zu erinnern.
Entlang des Griebnitzsees
Ein besonders schöner Abschnitt der Strecke verlief direkt an der Griebnitzseepromenade entlang. Hier konnte ich die Ufernähe genießen, während der Weg zwischen der Promenade und dem Roedenbecksteig verlief. Dabei war ich die ganze Zeit auf Berliner Gebiet unterwegs; der Blick auf das gegenüberliegende Ufer zeigte mir jedoch bereits das zu Brandenburg gehörende Babelsberg.
Aufstieg zum Hirschberg durch verwunschene Wälder
Im weiteren Verlauf führte mich die Route zum Hirschberg (75 m). Der Weg nach oben war herrlich verwinkelt und die Natur war dort richtig schön verwachsen, was der Wanderung einen fast schon ursprünglichen Charakter verlieh. Mitten auf diesem Abschnitt erlebte ich dann eine Überraschung: Etwa 15 bis 20 Meter vor mir stand plötzlich ein Wildschwein! Es war ein spannender Moment, auch wenn es leider viel zu schnell ging, um das Tier noch rechtzeitig zu fotografieren.
Ruhiger Ausklang auf dem Hänsel-und-Gretel-Steig
Bevor ich meine Heimreise antrat, führte mich der letzte Streckenabschnitt über den Hänsel-und-Gretel-Steig. Es war ein sehr angenehmer Weg, auf dem ich die Stille der Natur vollkommen genießen konnte – ich war dort fast ganz allein unterwegs und mir kam kein einziger weiterer Wanderer entgegen.
Rückreise mit dem Bus ab Pfaueninselchaussee/Königstraße
Da ich den letzten Streckenabschnitt nicht mehr an der stark befahrenen Königsstraße entlanglaufen wollte, bin ich an der Bushaltestelle "Pfaueninselchaussee/Königstraße" eingestiegen. Von dort aus fuhr ich mit dem Bus zurück zum Bahnhof Wannsee. Meine Heimreise nach Spandau trat ich dann wie gewohnt mit der S-Bahn und dem Bus an.
Tipp für Nachwanderer
Wer diese Route gerne selbst einmal nachwandern möchte, darf dies sehr gerne tun! Den entsprechenden Link zu meiner Tour auf Komoot finden Sie direkt hier.
Fazit
Am kommenden Donnerstag sind wir bereits um diese Zeit wieder in Eckernförde an der Ostsee. Ob am kommenden Montag noch eine kleine Wanderung stattfindet, bleibt abzuwarten.
Hier sind meine letzten drei Wanderungen in Berlin und Brandenburg.
- 30. Juni 2026: Wanderung-Werder-Wietkiekenturm-Ferch
- 10. Juni 2026: Wanderung-Pfaueninsel-Flatowturm-Babelsberg
- 08. Juni 2026: Wanderung von Friedrichshagen nach Erkner













