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Wanderung von Friedrichshagen nach Erkner


Wanderung von Friedrichshagen nach Erkner – Juni 2026


​Die heutige Wanderung von Friedrichshagen nach Erkner war genau das, was ich brauchte: Ein perfekter Start in den Tag, bei dem die Natur und die Bewegung im Vordergrund standen. Mit einer Strecke von 13,4 km und einer Gehzeit von etwa 2 Stunden und 19 Minuten war es eine ideale Tour, um den Kopf frei zu bekommen.


Mein Erlebnis


​Bevor es im Grünen losging, hieß es erst einmal „S-Bahn-Fahren“: Über eine Stunde war ich morgens quer durch die Stadt unterwegs, um von meinem Wohnort nach Friedrichshagen zu kommen.



Aber das ist für mich Teil des Rhythmus. Ein großes Dankeschön geht dabei auch an die App meteoblue, die mir bereits gestern eine hervorragende Wettervorhersage geliefert hat – so konnte ich mich bestens auf die Tour vorbereiten.

​Heute Morgen war die Stimmung besonders klar. Ich bin die Strecke zügig durchgelaufen, und es war ein Genuss, dass mein GPS-Signal heute absolut positiv und zuverlässig war. Solche Touren sind für mich nicht nur Training, sondern eine Art „Seelenhygiene“. Dass ich diesen Weg heute endlich gegangen bin, hat mir wieder einmal gezeigt, wie wichtig es ist, in Bewegung zu bleiben.



​In Erkner angekommen, gab es zur Belohnung erst einmal mein mitgebrachtes Essen und im Anschluss noch eine leckere Kugel Eis. Gut gestärkt ging es dann wiederum entspannt mit der S-Bahn zurück.



Kultureller Abschluss: Die Villa Lassen


​Am Ende meiner Wanderung in Erkner habe ich noch einen kurzen Zwischenstopp an der Villa Lassen eingelegt. Hier lebte einst der Dichter Gerhart Hauptmann. Es ist faszinierend zu lesen, wie sehr Erkner ihn damals inspiriert hat – Orte und Menschen aus seinem Umfeld finden sich in seinen Werken wieder. Wer nach der „Waldmedizin“ noch ein wenig Kultur sucht, für den ist dieser Ort ein Muss. Die Geschichte dieses Hauses, in dem Hauptmann seine ersten großen Erfolge plante, gibt der Tour einen ganz besonderen, fast schon literarischen Abschluss.



Fazit


​Eine Tour, die ich jedem nur empfehlen kann, der den Südosten Berlins auf eine aktive Weise entdecken möchte. Es war die absolut richtige Entscheidung, heute loszuziehen.


Ein kleiner Hinweis noch: Ich habe diesmal bewusst nur wenige Fotos gemacht. Die Strecke war sehr erholsam, aber es gab unterwegs keine spektakulären Motive, die ein Foto zwingend erfordert hätten. Bei dieser Tour stand für mich daher die reine „Waldmedizin“ im Vordergrund – das konzentrierte Gehen war mir diesmal wichtiger, als ständig anzuhalten. Manchmal ist das Erlebnis selbst einfach mehr wert als das Bild.

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Hier finden Sie meine Route bei Komoot: