Wanderung von Seefeld in Tirol zum Gschwandtkopf
Heute ging es für mich auf das Seefelder Hochplateau. Die Tour habe ich mir vorab über die offizielle Homepage von Seefeld in Tirol unter der Rubrik „Wandern“ herausgesucht. Das Beste daran: Dort konnte ich direkt die GPS-Daten herunterladen und unkompliziert mit Komoot verknüpfen – eine super praktische Lösung.
Um 8:25 Uhr bin ich mit der S-Bahn von Mittenwald bis Seefeld in Tirol gefahren, um von dort aus zu starten. Interessant ist dabei immer wieder: Obwohl sie offiziell als S-Bahn verkehrt, sieht sie aus und fühlt sich an wie eine vollwertige Regionalbahn. Die Anreise habe ich dabei wie gewohnt geplant: Mein Ticket habe ich bequem über die ÖBB-App gebucht. Für 6,30 € war das deutlich günstiger als der Preis der Deutschen Bahn (7,90 €), daher bleibe ich auch dieses Jahr wieder dabei, meine Tickets für Fahrten nach Österreich direkt über die ÖBB zu beziehen.
Am Bahnhof angekommen, ging es erst einmal kurz in den Supermarkt MPreis für ein kurzes Frühstück. Vom Ortsausgang aus führte mich mein Weg direkt am berühmten Seekirchl vorbei – ein wunderschöner Auftakt und eines der bekanntesten Postkartenmotive Tirols, das perfekt in die idyllische Berglandschaft eingebettet ist.
Komoot eingeschaltet und einen Kopfhörer für die Sprachansagen ins Ohr gemacht. Das GPS-Signal wurde erfreulicherweise sehr zügig gefunden, sodass ich direkt vom Ortsrand aus meine eigentliche Wanderung starten konnte. Ziel war eine abwechslungsreiche Rundwanderung auf den Gschwandtkopf. Mit knapp 13 Kilometern und rund 320 Höhenmetern war die Tour genau die richtige Wahl, um die frische Bergluft zu genießen und dabei aktiv zu bleiben. Zur Sicherheit hatte ich mir die Route bereits vorab heruntergeladen und offline gespeichert. So hatte ich für alle Fälle, falls die Beschilderung einmal nicht ausreichen sollte, immer die Möglichkeit, direkt auf die Navigation zu schauen. Dafür konnte man sich mit reichlich Sonnencreme einschmieren. Der Aufstieg zum Gschwandtkopf verlief sanft oberhalb von Mösern und bot immer wieder wunderbare Ausblicke auf die umliegende Bergwelt.
Zwischendurch habe ich immer wieder kleine Pausen eingelegt, um frisches Mineralwasser zu trinken – bei dem schweißtreibenden Aufstieg war das die nötige Erfrischung.
Endziel Gschwandtkopf erreicht
Oben auf dem Gschwandtkopf angekommen, wurde ich mit einer herrlichen Aussicht auf die umliegenden Berge und das Wettersteingebirge belohnt; man konnte sogar bis zur Zugspitze blicken.
Einkehr auf der Sonnenalm
Nach diesem Ausblick entschied ich mich für eine Rast in der Sonnenalm und bestellte einen Kaiserschmarrn mit Apfelmus für 17,60 €. Der war zwar ein bisschen süß und machte absolut satt– ein kleines Stück blieb sogar übrig –, aber es war gut, das einmal auszuprobieren. Lecker! 😘
Dazu noch ein kühles Bier vom Fass.
Obwohl es die Option gab, mit der Sesselift ins Tal zu fahren, habe ich mich bewusst dagegen entschieden. Zum einen wollte ich meine geplante Komoot-Strecke konsequent zu Ende wandern, zum anderen habe ich mir so die 15,00 € für die Einzelfahrt gespart – eine Entscheidung, die sich bei dem schönen Wetter absolut gelohnt hat. Auf dem weiteren Abstieg der Runde kam ich dann am Speichersee vorbei. Dort bin ich ein Stück am Ufer entlanggelaufen und habe mich kurz hingesetzt, um die Ruhe zu genießen.
Der Rückweg führte mich anschließend entspannt am Wildsee vorbei, direkt zurück zum Ausgangspunkt in Seefeld.
Abschluss:
Als ich nach der Wanderung wieder in Seefeld in Tirol ankam, bin ich noch ein Stück durch den Ort und durch den Kurpark gelaufen, da ich noch über 1 Stunde Aufenthalt in Seefeld hatte. Dabei habe ich ein kurioses Schild gesehen, das diesen entspannten Ausklang des Tages perfekt abgerundet hat.
Wer diese Tour selbst einmal nachwandern möchte, findet hier den direkten Link zu meiner Route auf Komoot.
Fazit:
Eine rundum gelungene Wanderung, die Natur, Bewegung und Genuss perfekt miteinander verbindet. Im Vergleich zu anspruchsvolleren Touren wie zum Drachensee ist dies eine wunderbar entspannte Runde. Das Seefelder Plateau ist immer wieder einen Besuch wert – und es ist faszinierend zu sehen, wie unterschiedlich man die Berge erleben kann: Hier geht es zu meinem Wander-Erlebnis vom letzten Jahr in Seefeld in Tirol, bei dem ich die Rosshütte und das Härmelekopf-Panorama erkundet habe. Ein Vergleich, der zeigt, wie vielfältig die Region ist!
Hier sind meine letzten Wanderungen in den Alpen
- 21. Juni 2026: Wanderung Eckbauer-Wamberg
- 20. Juni 2026: Wanderung Höllentalklamm ab Hammersbach
- 19. Juni 2026: Eibsee-Rundweg-Wanderung
Hinweis: Da dieser Beitrag bereits gestern zur Veröffentlichung vorbereitet wurde, trägt er das Datum von morgen in der URL. Die Wanderung selbst fand heute am 22. Juni 2026 statt.
























