Ausflug zur Burg Rheinfels: Mit der Bahn durch das neblige Mittelrheintal
An unserem ersten vollen Tag in Linz am Rhein zog es uns flussabwärts zur imposanten Burg Rheinfels in Sankt Goar. Wir starteten unsere Tour am Vormittag am Linzer Bahnhof.
Die Anreise: Nebelwand und Sitzplatz-Glück
Unsere Route führte uns zunächst mit der Regionalbahn von Linz am Rhein bis nach Koblenz Hbf. Auf diesem ersten Teil der Strecke war es sehr nebelig, sodass wir leider keinen weiten Ausblick auf den Rhein hatten. Die Landschaft wirkte durch den dichten Nebel aber sehr ruhig und winterlich. Der Zug war hier noch angenehm leer.
In Koblenz stand der Umstieg an. Wir wechselten in den Zug in Richtung Mainz, um bis nach Sankt Goar weiterzufahren. Wie schon bei unserer Anreise aus Berlin war es hier wahnsinnig voll. Doch wir hatten Glück: Trotz der vielen Menschen konnten wir für die Weiterfahrt noch Sitzplätze ergattern. Bereits um 10:55 Uhr erreichten wir den Bahnhof in Sankt Goar, was uns viel Zeit für den restlichen Tag gab.
Spaziergang am Rheinufer in Sankt Goar
Nach der Ankunft sind wir zuerst ein schönes Stück am Rheinufer entlanggelaufen. Die frische Luft war herrlich und ein toller Kontrast zum Trubel am Bahnhof und im vollen Zug.
Ein Wiedersehen mit Sankt Goar: Erinnerungen an 2021
Für Christina und mich war der heutige Tag auch eine schöne Erinnerung an die Vergangenheit. Wir waren bereits im Sommer 2021 schon einmal hier in Sankt Goar. Damals sind wir gemeinsam gemütlich am Rheinufer entlanggeschlendert und haben die Sonne genossen. Besonders in Erinnerung geblieben ist uns das gemeinsame Essen: Wir saßen draußen vor einem Hotel direkt am Rhein und haben uns leckere Spaghetti schmecken lassen.
Burg Rheinfels – Ein Gigant im Winternebel
Anschließend machten wir uns an den Aufstieg zur Burg Rheinfels. Als eine der größten Burgruinen am Rhein bietet sie eine beeindruckende Geschichte:
- Historische Atmosphäre: Die gewaltigen Mauern und Wehranlagen wirken im Nebel besonders imposant und geheimnisvoll.
- Geheimnisvolle Gänge: Die weit verzweigten Minengänge unter der Erde sind ein echtes Highlight für jeden Entdecker.
- Mystische Ruhe: Fernab der vollen Züge findet man hier oben eine ganz besondere Stille, die perfekt zur Zeit zwischen den Jahren passt.
Für morgen früh sind zwar wieder Minusgrade bis in die Mittagsstunden vorhergesagt und der Himmel soll überwiegend bewölkt bleiben. Wenn es so grau und trüb ist, haben wir uns gefragt, ob die weiten Aussichtspunkte ihren Reiz entfalten. Ich habe daher parallel nach einer Alternative gesucht und wir haben uns jetzt ganz spontan wie folgt entschieden:
Morgen (Montag): Die Brücken-Premiere
Da es grau bleibt, nutzen wir den Vormittag für einen Marsch zur Brücke von Remagen. Die massiven Türme wirken bei diesem Wetter besonders eindrucksvoll. Wir nehmen die Fähre nach Kripp, machen ordentlich Meter am Rhein entlang und sind pünktlich zur Mittagszeit wieder zurück in der Ferienwohnung. Dann wird der Herd angeworfen und wir kochen selbst – genau das Richtige, um sich nach der Kälte aufzuwärmen!
Übermorgen (Dienstag): Sonnen-Tour mit Abkürzung
Den Rotbäckchen-Weg in Unkel heben wir uns für Dienstag auf, denn dann soll endlich die Sonne lachen! Mein Plan ist dabei ganz clever: Wir wandern von Unkel aus hoch auf die Erpeler Ley, genießen bei blauem Himmel die Aussicht und laufen dann nur noch hinunter nach Erpel. Von dort geht es direkt wieder zurück. So haben wir die schönsten Momente der Tour bei bestem Wetter mitgenommen, ohne die volle 12-km-Runde laufen zu müssen.
Silvester (Mittwoch): Koblenz und gemütlicher Ausklang
Am 31.12. fahren wir am Vormittag nach Koblenz. Dort zieht es uns in die Stadtmitte, wo wir das Löhr Center sowie die beiden anderen Foren (Forum Mittelrhein und Forum Confluentes) besuchen können. Das Löhr Center liegt besonders praktisch im Zentrum. Danach schlendern wir noch ein bisschen über den Weihnachtsmarkt, bevor das Jahr zu Ende geht. Ab den Mittagsstunden werden wir dann wieder in unserer Ferienwohnung sein. Wir lassen den Silvestertag ganz in Ruhe verleben – zwischendurch gehen wir vielleicht mal kurz raus, aber ansonsten genießen wir die Zeit drinnen und lassen das Jahr entspannt ausklingen.
Wichtig: Dieser Plan steht zu 99,9 % fest – aber wie immer gilt: Abweichungen sind natürlich jederzeit möglich, falls uns das Wetter oder die Spontanität doch noch woanders hinführen!
Update: 12.05.2026




















