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Wanderung von Mönkeberg nach Laboe


Von Kiel nach Laboe: Unsere Tour an der Förde


Heute stand eine abwechslungsreiche Wanderung entlang der Kieler Förde auf dem Programm. Nach dem Frühstück in Eckernförde fuhren wir mit der Regionalbahn direkt nach Kiel.

​Dort hatten wir nur ein schmales Zeitfenster von knapp zehn Minuten, um vom Bahnhof zum Fähranleger zu gelangen. Da der Weg kurz war, erreichten wir den Anleger pünktlich, sodass unsere Förderlinie F1 wie geplant um 09:05 Uhr ablegen konnte. Gegen 09:32 Uhr erreichten wir Mönkeberg.



Ab Mönkeberg startete unsere eigentliche Wanderung auf dem Fördewanderweg in Richtung Laboe. Wir wanderten fast durchgehend an der Küste entlang, wobei wir einen schönen Streckenabschnitt auch direkt durch den Wald genossen.



Besonders spannend war der Weg vorbei an den Salzwiesen: Es ist faszinierend zu sehen, wie sich hier eine ganz eigene Naturwelt entwickelt hat – ein Lebensraum voller Pflanzen und seltener Arten, die perfekt an die Nähe zum Meer angepasst sind.


Salzwiesen nähe Mönkeberg Ostsee


Auf unserem weiteren Weg kamen wir dann direkt an der Hafenstraße in Heikendorf vorbei. Dort entdeckten wir die Bronzestatue mit dem Titel "Angler". Die Skulptur wurde bereits 1971 von der Künstlerin Karin Hertz geschaffen und zeigt einen Jungen, der einen Fisch in der Hand hält.


Bronzestatue der Angler Heikendorf


Nur ein kurzes Stück weiter im Ortsteil Möltenort kamen wir am Hauptstrand vorbei, der geschützt in einer Bucht liegt. Die dortige Promenade wurde 2018 erneuert und lädt mit ihrer wellenförmigen Sitzmauer zum Verweilen ein. Direkt am Weg entdeckten wir zudem die Bronzeskulptur „Gerettet“ des deutschen Bildhauers Adolf Brütt, die einen Fischer zeigt, der eine Person aus dem Wasser rettet.


Bronzeskulptur „Gerettet" Heikendorf

 

Nach dieser Begegnung setzten wir unseren Weg weiter auf dem Fördewanderweg fort. Dabei kamen wir an einem markanten Gedenkstein vorbei, der den Weg wies.

 


Nur wenig später erreichten wir das beeindruckende U-Boot-Ehrenmal Möltenort. Diese Gedenkstätte erinnert an die Opfer des U-Boot-Krieges und im Dienst verstorbene U-Boot-Fahrer. Das Wahrzeichen besticht durch seinen 15,30 Meter hohen Pfeiler mit einem bronzenen Adler an der Spitze. Von dort aus war es dann nicht mehr weit bis zu unserem Ziel: dem malerischen Laboe.


U-Boot-Ehrenmal Möltenort


Angekommen in Laboe


Nach unserer Ankunft in Laboe hatten wir uns erst einmal ein leckeres Matjesbrötchen gegönnt – das durfte bei diesem Ausflug natürlich nicht fehlen! Zur Abrundung gab es danach noch ein Eis. Nach dieser Stärkung traten wir den Rückweg an: Wir nahmen die Buslinie 102 von Laboe direkt zurück zum Kieler Hauptbahnhof. Von dort aus fuhren wir mit der Regionalbahn entspannt weiter bis nach Eckernförde. Dort erledigten wir noch schnell ein paar Einkäufe, bevor wir am späten Nachmittag schließlich wieder unsere Ferienwohnung erreichten. Es war ein rundum gelungener Tag.



Die Route zum Nachwandern


​Wer diese schöne Strecke gerne selbst erkunden möchte, findet meine geplante Tour hier bei Komoot. Wir sind die Wanderung heute einfach so entlang gelaufen, ohne die App aktiv zur Navigation zu nutzen, daher ist sie bei mir unter den gespeicherten Touren zu finden. Insgesamt war es eine wirklich angenehme Wanderung von 7,77 Kilometern. Es hat mir gut getan, so am Wasser entlangzulaufen, anstatt den Tag nur irgendwo am Strand zu verbringen.

Laboe kennen Christina und ich übrigens schon von einem früheren Besuch im Jahr 2024. Auch wenn der Ort seinen Charme hat, gefällt mir Eckernförde insgesamt doch ein Stück besser. Laboe ist mir persönlich einfach etwas zu weitläufig, weshalb ich mir dort eher keine Ferienwohnung nehmen würde.



Ein gelungener Ausklang


​Nach unserer heutigen Tour an der Kieler Förde ziehen wir ein positives Fazit: Es war ein wunderbarer Tag voller neuer Eindrücke. Da morgen bereits unser letzter Tag in Eckernförde anbricht, haben wir uns ganz bewusst für einen entspannten „Gammeltag“ entschieden, den sich Christina gewünscht hat. Wir werden nach dem Frühstück direkt zum Strand gehen, wo ich für uns einen Strandkorb – möglichst in der Nähe des roten Leuchtturms – buchen werde. So hat jeder die Freiheit, die Zeit zu genießen, ein wenig spazieren zu gehen oder einfach zu entspannen. Für die Mittagsverpflegung werden wir uns eine Kleinigkeit aus der Ferienwohnung mitnehmen und direkt im Strandkorb genießen. Übermorgen treten wir dann bereits die Heimreise nach Berlin an – ein schöner Abschluss für unsere gemeinsame Zeit hier an der Ostsee.