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Eckerförde-Reise 2026- Ankunft und erste Eindrücke


Ankunft in Eckernförde: Unsere jährliche Reise an die Ostsee


​Nachdem ich vor wenigen Tagen von meiner neuntägigen Wanderreise aus Mittenwald zurückgekehrt bin, freue ich mich nun auf unser nächstes Reisekapitel: Es geht endlich wieder gemeinsam mit Christina zu unserer jährlichen Reise nach EckernfördeDer Tag unserer Abreise begann früh: Ich war bereits um 05:00 Uhr wach und habe Christina um 05:35 Uhr geweckt. Gemeinsam ging es anschließend mit dem Bus zum Bahnhof Spandau.

Unsere Reise startete mit einer unvermeidbaren Planänderung die bereits schon länger bekannt war. Ursprünglich sollte es ab Berlin-Spandau direkt mit dem ICE bis nach Hamburg gehen. Aufgrund umfangreicher Sanierungsarbeiten der Deutschen Bahn an Stellwerken und Schienen halten die Züge der ICE-Linie Berlin-Hamburg in der Regel nicht mehr in Berlin-Spandau. Zwar wurde die Zugbindung aufgehoben, was uns theoretisch erlaubt hätte, den ganzen Tag über jeden anderen ICE zu nehmen, doch wir wollten unbedingt rechtzeitig in Eckernförde ankommen, um noch etwas von dem ersten Tag zu haben. Daher sind wir mit der S-Bahn zum Berliner Hauptbahnhof gefahren, um dort unseren ursprünglichen ICE 606 Abfahrt 07:37 Uhr ab Gleis 6 zu nehmen. Trotz der heutigen Meldung, dass aufgrund einer vorübergehend verminderten Geschwindigkeit auf der Strecke zwischen Berlin und Hamburg mit Verzögerungen von etwa 10 Minuten zu rechnen ist, erreichten wir unseren Anschlusszug in Hamburg Richtung Kiel problemlos. Als wir an unseren reservierten Plätzen im Wagen 2 (Plätze 53 und 54) ankamen, saß dort bereits ein anderer Fahrgast. Ich erklärte ihm freundlich, dass unsere Sitzplatzreservierung weiterhin besteht, auch wenn die Anzeige am Platz selbst nicht aktiv ist, da der Zug nicht wie ursprünglich geplant ab Spandau, sondern über dem Hauptbahnhof fährt. Da die Reservierung zuggebunden ist, bleibt sie für den gesamten Zuglauf bestehen und man kann seinen Platz ab dem Berliner Hauptbahnhof einnehmen.



In Hamburg angekommen, hieß es für uns umsteigen in den RE 7 ab Gleis 7G-I Richtung Kiel

Hinweis zur Weiterreise: Da der Zug ab Neumünster geteilt wird – ein Teil fährt weiter als RE 7 Richtung Kiel, der andere als RE 7 Richtung Flensburg – sollte man unbedingt vor dem Einstieg die Fahrtzielanzeige am jeweiligen Zugteil beachten. Auch hier gab es eine kleine Verzögerung, da wir aufgrund einer Bahnübergangsstörung erst einige Minuten später als geplant in Kiel am Bahnhof eintrafen. Trotz dieser Verspätung konnten wir unseren Anschlusszug nach Eckernförde um 11.10 Uhr statt 11.08 Uhr glücklicherweise noch rechtzeitig erreichen. Gegen 11.40 Uhr kamen wir dann endlich in Eckernförde an. Kaum angekommen, fuhr uns dann die Buslinie 1 direkt vor der Nase davon. Nichtsdestotrotz war der anschließende Fußweg sehr angenehm, nachdem wir bereits den ganzen Vormittag im Zug gesessen hatten. Nach ungefähr 20 Minuten Fußweg kamen wir dann in der Ferienwohnung an und wurden herzlich von Frau Kohrt begrüßt. Wir haben uns sehr gefreut, sie wiederzusehen, und es ist für uns jedes Mal ein schönes Gefühl, wieder in ihrer vertrauten Ferienwohnung für die nächsten Nächte unterzukommen. Das Haus bietet behaglich eingerichtete Nichtraucher-Ferienwohnungen an. Wir fühlen uns in unserer Wohnung mit den zwei separaten Schlafzimmern und dem gemütlichen Wohnbereich, der direkt an die Küche angeschlossen ist, sofort zu Hause. Besonders schön ist dabei die Beständigkeit: Wir zahlen für die sieben Übernachtungen auch in diesem Jahr wieder den gleichen Preis von 399 € wie schon im vergangenen Jahr.


Christina Ferienwohnung Kohrt


Nachdem die Koffer in der Ferienwohnung verstaut waren, hielt uns nichts mehr drinnen. Es zog uns sofort hinaus, und wir machten uns zu Fuß auf den Weg, um den Hafen und die Strandpromenade zu erkunden – für die Strecke bis hinunter zum Hafen brauchten wir etwa 15 bis 20 Minuten.



Während unseres Spaziergangs am Hafen ist uns ein eher trauriger Anblick ins Auge gefallen: Ein Schiff namens „Capella“, das nun weiträumig abgesperrt und vergittert dort liegt. Viele Jahre lang war der Kutter, der ursprünglich 1944 auf der Burmester Werft in Swinemünde gebaut wurde, als beliebtes Restaurantschiff in Eckernförde bekannt und für seine frischen Fischgerichte geschätzt. Doch seit der Schließung Ende 2024 ist es still um das Schiff geworden. Tragischerweise lief der Rumpf voll Wasser, was schließlich Ende Mai dieses Jahres dazu führte, dass die „Capella sank. In einer aufwendigen, zwölfstündigen Aktion konnte das Wrack zwar Ende Mai erfolgreich geborgen werden, aber der Anblick ist heute natürlich nicht mehr mit dem lebhaften Treiben von früher zu vergleichen.


Capella Eckernförde Hafen


Bevor wir uns unser Eis gönnten, statteten wir der Bonbonkocherei Hermann Hinrichs einen Besuch ab. Dort werden wir immer herzlich willkommen geheißen – wir besuchen diese Manufaktur schon seit 2008 regelmäßig. Ich habe mir dort wieder meine geliebten „Unfall-Lollis“ geholt, und Christina wurde in der dortigen Schokoladenabteilung ebenfalls fündig.


Bonbonkocherei Eckernförde Zuckerfreie Sprotten

 

Nach diesem Rundgang sind wir dann zu La Gondola gegangen. Für mich gehört ein Besuch dort am Ankunftstag fest dazu: Das Baiser-Eis mit cremigem Vanilleeis, Eierlikör, knusprigen Baiser-Stückchen und Sahne ist für mich normalerweise der Inbegriff der Ankunft. Dieses Mal war das Baiser-Eis allerdings eine Enttäuschung: Es waren lediglich zwei größere Baiser-Stückchen enthalten. Im Vergleich zu den vergangenen Jahren, in denen die Portionen deutlich üppiger waren, war dies die bisher schwächste Variante, die ich dort bekommen habe. Es ist zwar nicht grundsätzlich schlecht gewesen, aber es hätten für meinen Geschmack definitiv wesentlich mehr Baiser-Stückchen sein dürfen. Ansonsten lecker wie immer. 😋

 


Nach dem Eis sind wir noch einmal ein Stück die Kieler Straße entlanggegangen. Dort steuerte Christina die Hotdog Company in der Kieler Str. 37 an, um sich einen Crêpe zu gönnen. Danach ging es für uns noch einmal weiter: Wir spazierten ein Stück an der Strandpromenade entlang in Richtung Meerwasserwellenbad. Dort haben wir dann auch schon unseren Strandkorb mit der Nummer 305 gesichtet, den wir für dieses Wochenende gebucht haben. Die Nummer 305 ist uns zwar sehr vertraut, aber der Platz an sich ist es dieses Mal nicht, da der Strandkorb ein Stück weiter nach vorne gerückt wurde. Anschließend sind wir noch ein wenig am Wasser entlang bis zum Roten Leuchtturm gelaufen.



Nach der Begegnung am Leuchtturm und den Erledigungen bei Rewe machten wir uns auf den Weg zurück. Wir nahmen die Buslinie 1, die uns direkt wieder in Richtung unserer Ferienwohnung brachte. Den restlichen Spätnachmittag sowie den Abend haben wir dann entspannt in unserer Unterkunft verbracht, um uns von der Anreise zu erholen und die erste frische Ostseeluft so richtig auf uns wirken zu lassen. Übrigens: Viel mehr Bilder als die von heute wurden eigentlich gar nicht gemacht. Da wir nun schon seit 18 Jahren regelmäßig hierherfahren, haben wir über die Zeit bereits unendlich viele Aufnahmen von Eckernförde gesammelt. Vielleicht kommt aber am Samstag oder Sonntag noch das eine oder andere neue Foto dazu, wenn wir das Wochenende entspannt direkt in unserem Strandkorb verbringen.


Aussicht


Für morgen haben wir uns bereits etwas Besonderes vorgenommen: Es ist eine kleine Wanderung von Waabs zum Hemmelmarker See geplant. Von dort aus schauen wir dann spontan weiter. Sollte Christina sich fit genug fühlen, könnten wir die gesamte Strecke bis nach Eckernförde durchlaufen – da nehme ich aber natürlich voll und ganz Rücksicht auf sie. Falls es zu weit wird, steigen wir einfach für die restlichen Stationen in den Bus. In den Mittagsstunden lassen wir uns dann in Eckernförde nieder, um irgendwo eine Kleinigkeit zu essen – vielleicht wird es ja ein klassisches Fischbrötchen. Darüber werde ich in meinem nächsten Beitrag separat berichten.



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