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Havel-Spandau-Helleberge-Januar


Wintermorgen an der Havel – Warum vertraute Wege nie langweilig werden


​Heute Morgen war ich wieder mit Christina unterwegs. Wir sind von Spandau aus das westliche Havelufer entlanggelaufen, bis hin zur Busstation Helleberge. Manche fragen vielleicht: „Wird das nicht langweilig, wenn man die Strecke schon so oft gelaufen ist?“ Meine Antwort ist ein klares Nein! Auch wenn wir diesen Weg in- und auswendig kennen, ist er niemals gleich. Heute war die Luft wunderbar klar und frisch, und das Licht auf der Havel hatte einen ganz eigenen, silbrigen Glanz.

​Es ist erst drei Wochen her, am 4. Januar, da sind wir hier noch durch den tiefen Schnee gestampft. Damals sah alles aus wie in einem Märchen. Heute war der Schnee weg, aber die Weite der Landschaft und der Blick auf die Segelboote, die auf den Frühling warten, waren genauso schön. Wer den direkten Vergleich sehen möchte, kann sich hier noch einmal das bunte Herbstlaub vom 19. November oder die frostige Stille vom 16. Dezember ansehen. Auch nach unserer Reise nach Linz am Rhein fühlt es sich gut an, das Wanderjahr hier in der Heimat fortzusetzen.

​Für mich ist dieser Weg ein Stück Lebensqualität. Es muss nicht immer etwas Neues sein – das Vertraute zu genießen und gemeinsam mit Christina an der frischen Luft zu sein, das ist das Wichtigste.



Wir freuen uns jetzt schon riesig auf den Frühling. Dann starten wir auch wieder unsere Tagestouren raus nach Brandenburg und in die Umgebung von Berlin. Das sind zwar zum Teil keine neuen Orte für uns, da wir dort schon vor vielen Jahren einmal waren, aber wir werden das alles noch einmal nach und nach „abarbeiten“ und neu entdecken. Es ist spannend zu sehen, wie sich diese Orte über die Zeit verändert haben!


Update: 07.03.2026