Tagesausflug nach Schärding am Inn: Charmantes Flair und malerische Natur
Schärding am Inn, eine malerische Stadt in Oberösterreich, ist das perfekte Ziel für einen entspannten Tagesausflug. Von Passau aus ist die Anreise besonders
einfach und kostengünstig. Mit der Bahn benötigt man nur wenige Minuten, um in dieses charmante Städtchen zu gelangen.
Am ÖBB-Automaten kauften wir unser Ticket für nur 6,40 Euro – ein cleverer Schachzug, denn beim DB-Schalter wäre der Preis
deutlich höher gewesen. Nach nur 20 Minuten Fußweg vom Bahnhof erreichten wir das historische Zentrum, das mit seiner einzigartigen Atmosphäre sofort
begeistert.
Sehenswürdigkeiten in Schärding: Barockes Erbe am Fluss
Schärding ist bekannt für seine gut erhaltene Altstadt. Die bunten, barocken Fassaden, besonders am Stadtplatz, schaffen eine einladende Kulisse, die zum Verweilen
einlädt. Die Stadt liegt direkt am Inn, der hier die natürliche Grenze zu Deutschland bildet. Diese Lage bietet zahlreiche Freizeitmöglichkeiten am Fluss, von entspannten Spaziergängen bis hin zu
Radtouren.
Einige der wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Schärding sind:
Pfarrkirche St. Georg: Eine beeindruckende Kirche, die mit ihrer Architektur und Geschichte Besucher anzieht.
Altes Rathaus: Ein historisches Gebäude, das das Stadtbild prägt.
Die Silberzeile: Eine Reihe von historischen Häusern mit kunstvollen Fassaden, die dem Stadtplatz seinen unverwechselbaren Charakter verleihen.
Wandern und Radfahren in der Region Innviertel
Die Umgebung von Schärding ist ein Paradies für Naturliebhaber. Ein ausgedehntes Netzwerk an Wander- und Radwegen lädt dazu ein, die beeindruckende Landschaft des
Innviertels zu erkunden. Ein Spaziergang entlang des Flusses oder eine Radtour durch die idyllische Natur bietet die perfekte Möglichkeit, dem Alltag zu entfliehen und neue Energie zu
tanken.
Ob als Tagesausflug oder für ein verlängertes Wochenende – Schärding ist eine Reise wert. Die Mischung aus Kultur, Geschichte und Natur macht das Städtchen zu einem
echten Geheimtipp in Oberösterreich.
Schandmasken waren vor allem im 17. und 18. Jahrhundert für leichte Vergehen beliebt. Die Verurteilten bekamen eine meist aus Metall gefertigte Maske, die jedoch
Teile des Gesichtes frei ließ, damit man sie noch erkennen konnte. Die Maske musste einen oder mehrere Tage getragen werden. Der Missetäter wurde damit an den Pranger gestellt oder auch in einer
Prozession durch die Stadt geführt.
Das Stadtmuseum in Schärding. Dies präsentiert in seinen neun Schauräumen einen Querschnitt durch die verschiedenen historischen Epochen, beginnend mit
prähistorischen Ausgrabungen und der frühen Siedlungsgeschichte.
Nach langer Suche haben wir unser kulinarisches Glück im "Wirtshaus zur Bums'n" (Denisgasse 8) gefunden. Das Essen war so köstlich, dass wir fast die
Freiheit vergaßen – hier serviert man nämlich noch mit freiem Gesicht und auch der Einkauf läuft unverhüllt ab. Endlich mal wieder Genuss ohne Verkleidung, das schmeckt gleich doppelt so
gut!