Von Berlin nach Grünheide (Mark): Eine Radtour durch Stadt und Natur
Meine heutige Radtour begann direkt vor meiner Haustür und führte mich durch ein fast menschenleeres Berlin. Am Pariser Platz am Brandenburger Tor kam ich vorbei und war beeindruckt von der fast gespenstischen Ruhe. Dank der damaligen Corona-Situation war der ikonische Ort fast ohne Menschen, was ihm einen ganz besonderen Charme verlieh. Die strahlende Sonne und die Ruhe ließen die sonst so pulsierende Mitte Berlins in einem ganz neuen Licht erscheinen. Ein kurzer, netter Plausch mit zwei Polizisten hob zusätzlich die Stimmung und erinnerte mich daran, wie schön es ist, in dieser Stadt zu leben.
Meine Tour führte mich weiter in die ländliche Idylle von Grünheide (Mark) im Landkreis Oder-Spree. Die Strecke von 45,2 Kilometern war eine perfekte Mischung aus urbanem Flair und Natur. Mit der App komoot fand ich mühelos den Weg durch verschiedene Orte. Ich radelte durch Alt-Treptow, den Plänterwald und passierte Orte wie Niederschönweide und Erkner.
In Grünheide angekommen, belohnte ich mich mit einer kleinen Mittagspause am Marktplatz. Das Herzstück der Gemeinde ist von Bäumen umgeben und bietet mit seinem alten Rathaus eine idyllische Kulisse. Ein weiteres Highlight war der Peetzsee, dessen Name vom slawischen Wort für Sand abgeleitet ist. Der See gehört zur sogenannten Löcknitz-Seenkette und ist ein Paradies für Naturliebhaber.
Der Tag war ein perfektes Beispiel dafür, wie man in der Nähe der Großstadt die Schönheit der Natur entdecken kann – und wie eine unerwartete Ruhe eine Radtour noch entspannter machen kann.