Eine Woche in Trier: Unsere Reise in die älteste Stadt Deutschlands
Wir hatten eine ereignisreiche Woche in Trier vor uns. Unsere Reise begann in Berlin, von wo aus wir entspannt mit dem Zug nach Trier gefahren sind. Nachdem wir mittags in unserer Ferienwohnung Hendele am Kandelbach angekommen waren und uns eingerichtet hatten, war unsere erste Aufgabe, vor Ort in Trier Lebensmittel einzukaufen. Das war uns wichtig, damit der Kühlschrank für die nächsten Tage schon einmal mit Vorräten für ein gemütliches Frühstück und Abendbrot gefüllt war. Den restlichen Tag haben wir dann mit einem ersten, kleinen Stadtrundgang entspannt ausklingen lassen.
Trier ist ein faszinierendes Ziel und bezeichnet sich selbst zu Recht als älteste Stadt Deutschlands. Die Stadt wurde bereits 16 v. Chr. unter Kaiser Augustus als Augusta Treverorum gegründet und entwickelte sich schnell zu einer bedeutenden Metropole des Römischen Reiches nördlich der Alpen.
Bei unseren weiteren Erkundungen der Stadt wurde uns schnell klar, warum Trier ein so beliebtes Reiseziel ist: Das römische Erbe ist dort außergewöhnlich gut erhalten. Es gibt dort gleich neun Bauwerke und Denkmäler, die zum UNESCO-Welterbe gehören. Während unseres Aufenthalts haben wir einige der eindrucksvollsten Sehenswürdigkeiten besucht:
- Die Porta Nigra, das berühmte römische Stadttor und unverkennbare Wahrzeichen der Stadt.
- Die Kaiserthermen und Barbarathermen, deren Überreste vom luxuriösen Lebensstil der Antike zeugen.
- Das Amphitheater, in dem einst bis zu 20.000 Zuschauer Gladiatorenkämpfe verfolgten.
- Die Konstantin-Basilika, die als größte römische Einzelraumhalle nördlich der Alpen beeindruckt.
- Die Römerbrücke, die als älteste Brücke Deutschlands heute noch den Verkehr über die Mosel trägt.
Die Kombination aus dieser beeindruckenden Geschichte und der heutigen Lebendigkeit der Stadt hat uns sehr gefallen. Trier ist definitiv eine Reise wert, wenn man Geschichte direkt zum Anfassen erleben möchte.
Update: 02.06.2026

