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Calau im südbrandenburgischen Landkreis Oberspreewald-Lausitz

Calau besuchen


​Die charmante Kleinstadt Calau ist definitiv einen Ausflug wert, besonders wenn man Humor und Geschichte liebt. Calau liegt im schönen Spreewald und ist als der Ursprungsort des Kalauers bekannt. Hier, in der Heimat des Kalauers, haben Schuster im 19. Jahrhundert wortgewandte Doppeldeutigkeiten erfunden, die sich bis heute großer Beliebtheit erfreuen.


Anreise und Tipps für Ihre Erkundung


​Wussten Sie, dass der Bahnhof von Calau etwa zwei Kilometer außerhalb des Zentrums liegt? Auf die humorvolle Frage „Warum liegt der Bahnhof so weit draußen?“ bekommt man hier die passende Kalauer-Antwort: „Weil die Stadtväter ihn nah an den Schienen wünschten!“

​Wir haben die bequeme Busverbindung genutzt, um vom Bahnhof ins Zentrum zu gelangen. Für den Rückweg empfiehlt sich ein Spaziergang durch die Natur – eine perfekte Gelegenheit, die Eindrücke zu verarbeiten und die Umgebung zu genießen.


Der Witzerundweg: Das Highlight für jeden Humor-Fan


​Ein absolutes Muss in Calau ist der Witzerundweg. Dieser unterhaltsame Themenpfad führt Sie auf eine humorvolle Reise durch die Stadt und ihre Geschichte. Er ist das Herzstück von Calau und ideal, um die Kunst des Kalauers hautnah zu erleben.

​Wenn Sie einen Ausflug in den Spreewald planen und nach einem Ort suchen, der Kleinstadtflair, Geschichte und eine große Portion Lachen verbindet, dann ist Calau die perfekte Wahl.

Parnerschaftsstein Calau
Parnerschaftsstein Calau

Am Partnerschaftsstein

Die Städtepartnerschaft zwischen Calau und Viersen in Nordrhein-Westfalen besteht seit den letzten Tagen der DDR. Schon damals entwickelte sich eine enge Verbindung, die bis heute gepflegt wird. Beide Städte verbindet nicht nur ihre Partnerschaft, sondern auch lokale Besonderheiten: Viersen mit seiner „Narrenmühle“ und Calau mit dem „Kalauer“. Im Februar 1990 reisten Calauer in einem Polski Fiat nach Viersen, um erste Kontakte zu knüpfen. Noch vor der deutschen Einheit beschloss die Stadtverordnetenversammlung die Partnerschaft. Der offizielle Vertrag wurde am 3. Oktober 1991 unterzeichnet. Am 11.10.2003 wurde der rund 10 Tonnen schwere Partnerschaftsstein aus der Lausitz aufgestellt. Der Bildhauer Anton Herzog gestaltete den Stein öffentlich im Oktober 2003. Die Motive wurden vorgezeichnet und vom Steinmetzmeister Robert Bertsch, einem ehemaligen Schüler Hertzfelds, umgesetzt.

Das Fachwerkhaus neben der Stadtkirche entstand 1789. Es trägt den Beinamen „alte Mädchenschule“, da von 1887 bis 1908 dort ein bis zwei Mädchenklassen untergebracht wurden, weil die Stadtschule zu wenig Platz bot. 1935 wurde es durch den Einsatz des Lehrers und Heimatforschers Bernhard Menzel als Heimatmuseum eröffnet. Im April 1945, gegen Ende des Zweiten Weltkriegs, fanden hier Plünderungen statt. 1961 richteten der Töpfermeister Fritz Natusch und Horst Senftleben erneut eine Heimatstube ein. Seit 1963 ist sie offiziell als solche anerkannt.

Schusterjunge am Springbrunnen in Calau
Schusterjunge am Springbrunnen in Calau

Christina hat wieder etwas Leckeres für sich entdeckt. Softeis für zwischendurch!

Rathaus Calau
Rathaus Calau

Heute Mittag landeten wir – auf Christinas Wunsch hin – im "Ristorante Pizzeria Venezia" am Friedensplatz. Blitzschnell eine Pizza verputzt und dazu ein eiskaltes Getränk runtergestürzt, Hauptsache, der Hunger war Geschichte!

Das historische Burglehnhaus. Als Freihaus innerhalb der Burganlage wurde es 1316 auf einem steinernen Felssockel errichtet. 1716 erwarb Bürgermeister J.M. Schmidt aus Calau das marode Gebäude und ließ auf den alten Grundmauern das heutige Haus erbauen. Es ist nun in privater Hand und als Denkmal geschützt.

Am Burgplatz mit Ruine Dunkelsburg Calau.

Die Landkirche oder wendische Kirche. Bis Ende des 19. Jahrhunderts fanden hier noch predigten in wendischer Sprache statt.

Der Mädchenbrunnen in der Innenstadt von Calau. Ein Werk des Dresdner Bildhauers Ernst Sauer.

In Calau sind sogar die Denkmäler verrückt geworden. Das Kreiskriegerdenkmal musste 1901 an einen anderen Platz gesetzt werden, da an der bisherigen Stelle das neue Kreishaus erbaut wurde.

Die Postsäule ist eine Distanzsäule und stammt vermutlich aus dem Jahr 1738