Unsere Ankunft in Rom: Ein Abenteuer beginnt am Kolosseum
Unsere Reise nach Rom begann früh am Morgen in Berlin und führte uns per Air Berlin nach Rom-Fiumicino. Von dort ging es mit dem Bus direkt zum Hauptbahnhof Termini, wo wir schnell die Schlüssel für unsere Ferienwohnung in Empfang nahmen. Die Lage war einfach perfekt: direkt gegenüber dem weltberühmten Kolosseum!
Unsere gemütliche Ferienwohnung, vermittelt von atraveo, bot mit zwei Schlafzimmern und einer zusätzlichen Schlafmöglichkeit ausreichend Platz. Von hier aus konnten wir alle wichtigen Sehenswürdigkeiten Roms ganz bequem erkunden. Obwohl wir am Ankunftstag etwas länger nach einem Supermarkt suchen mussten, fanden wir schließlich einen größeren Laden, der alles für unsere Selbstversorgung bereithielt.
Um uns in der Stadt fortzubewegen, haben wir direkt Wochenkarten für den Nahverkehr gekauft – eine Investition, die sich gelohnt hat, da wir U-Bahn und Bus täglich nutzten. In den nächsten Tagen standen Highlights wie der Petersdom, die Vatikanischen Museen und die Spanische Treppe auf unserem Plan.
Ein kleiner Wermutstropfen: Der Trevi-Brunnen war gerade in Renovierung, sodass der traditionelle Münzwurf ausfiel. Auch die Kirche Santa Trinità dei Monti an der Spanischen Treppe wurde gerade restauriert. Dennoch hat uns Rom mit seiner einzigartigen Mischung aus Geschichte, Kultur und Kulinarik restlos begeistert und unsere Reise unvergesslich gemacht.
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Römische Schönheit: Ein Besuch der Piazza Navona
Bei einem Besuch in Rom darf einer der schönsten Plätze natürlich nicht fehlen: die barocke Piazza Navona. Dieser beeindruckende Fußgängerplatz gilt nicht umsonst als der „römischste aller Plätze“ und zieht Besucher aus aller Welt in seinen Bann.
Im Zentrum der Piazza stehen drei prachtvolle Brunnen, die die Atmosphäre des Platzes maßgeblich prägen. Der berühmteste ist der Vierströmebrunnen von Gian Lorenzo Bernini, ein Meisterwerk des Barock. Ergänzt wird die Brunnenpracht durch den Mohrenbrunnen und den Neptunbrunnen. Jeder von ihnen erzählt seine eigene Geschichte und lädt zum Verweilen und Staunen ein.
Ein Spaziergang über die Piazza Navona fühlt sich an wie eine Reise durch die Zeit – ein perfektes Erlebnis, um die Schönheit und Geschichte Roms zu spüren.
Ausflug zur Villa d'Este: Ein Meisterwerk der Gartenkunst
Nur etwa 30 Kilometer von Rom entfernt, in der Stadt Tivoli in der Region Latium, liegt ein wahres Meisterwerk: die Villa d'Este. Das beeindruckende Anwesen, das einst vom Sohn Lucrezia Borgias bewohnt wurde, ist heute vor allem für seine spektakulären Gärten berühmt.
Die Parkanlage ist ein Paradies für Wasserliebhaber: Über 500 Brunnen, Wasserfälle und kunstvolle Wasserspiele verteilen sich über das gesamte Gelände. Sie werden von einem unterirdischen Kanal gespeist, der einen Seitenarm des Flusses Aniene heranleitet.
Ein besonders schönes Beispiel ist der Ovato-Brunnen, der die beeindruckende Ingenieurskunst und Ästhetik der Anlage zeigt. Ein Besuch der Villa d'Este ist wie eine Reise in eine andere Zeit – ein perfekter Ausflug von Rom aus, um die Ruhe und Schönheit dieser einzigartigen Gärten zu genießen.
Zeitreise ins antike Rom: Das Forum Romanum
Das Forum Romanum, das Herz der antiken römischen Zivilisation, war über Jahrhunderte hinweg der zentrale Schauplatz des römischen Lebens. Eingebettet zwischen den Hügeln Palatin und Kapitol diente es als Ort für Politik, Religion und Handel.
Schon im 7. Jahrhundert v. Chr. als einfacher Marktplatz genutzt, wuchs das Forum mit der Macht Roms und wurde zum Symbol für architektonische Pracht. Beeindruckende Denkmäler und Tempel wurden hier errichtet. Ab dem 2. Jahrhundert v. Chr. kamen wichtige zivilrechtliche Bauten wie die Basilica Julia und die Basilica Aemilia hinzu. Sie machten das Forum auch zum Zentrum für Gerichtsverhandlungen und Geschäftsabschlüsse.
Heute kannst du durch die Ruinen schlendern und die Geschichte Roms hautnah spüren. Das Forum Romanum ist mehr als nur ein Haufen alter Steine; es ist ein lebendiges Zeugnis der einst blühenden römischen Gesellschaft und ein absolutes Muss für jeden Geschichtsliebhaber.
Ein ikonisches Wahrzeichen: Die Spanische Treppe in Rom
Die Spanische Treppe ist eines der berühmtesten Wahrzeichen Roms. Mit ihren 135 Stufen verbindet sie die pulsierende Piazza di Spagna mit der beeindruckenden Kirche Trinità dei Monti auf dem Hügel. Sie ist nicht nur ein architektonisches Meisterwerk, sondern auch ein lebhafter Treffpunkt, um das bunte Treiben der Stadt zu beobachten.
Hinter der Treppe befindet sich die Kirche Santa Trinità dei Monti. Leider war sie während meines Besuchs wegen Restaurierungsarbeiten geschlossen. Die Kirche ist bekannt für ihre wunderschöne Fassade und die Kunstwerke im Inneren.
Trotz der geschlossenen Kirche war die Atmosphäre rund um die Spanische Treppe unvergesslich. Die blühenden Blumen und das lebendige Treiben machten den Besuch zu einem Highlight, das bei keiner Rom-Reise fehlen darf.
Im Herzen der Vatikanstadt: Der Petersplatz
Der Petersplatz in der Vatikanstadt ist weit mehr als nur ein Platz – er ist ein architektonisches Meisterwerk und ein Ort der weltweiten Zusammenkunft. Mit einer beeindruckenden Länge von 340 Metern und einer Breite von 240 Metern bietet er Platz für bis zu 100.000 Menschen.
Umgeben von majestätischen Säulen und der beeindruckenden Petersbasilika strahlt der Platz eine einzigartige Atmosphäre aus. Die Gestaltung von Gian Lorenzo Bernini aus dem 17. Jahrhundert beeindruckt mit ihrer harmonischen Symmetrie.
Besonders lebendig wird der Platz während der Papstansprachen und großen Feierlichkeiten, wenn Gläubige und Pilger aus der ganzen Welt zusammenkommen. Der Petersplatz ist ein Ort, der Architektur, Kunst und Spiritualität miteinander verbindet und Menschen die Möglichkeit gibt, eine besondere Erfahrung zu teilen.
Petersdom in Rom: Ein Meisterwerk der Superlative
Ein Besuch des Petersdoms, oder auch San Pietro in Vaticano, ist ein absolutes Muss auf jeder Rom-Reise. Diese majestätische Kirche ist nicht nur die größte katholische Kirche der Welt, sondern auch ein beeindruckendes Meisterwerk der Architektur. Mit fünf Schiffen und Platz für bis zu 60.000 Gläubige zieht sie täglich Tausende von Besuchern in ihren Bann.
Der Eintritt in den Petersdom ist kostenlos, aber denken Sie an die Kleiderordnung: Knie und Schultern müssen bedeckt sein. Um die langen Warteschlangen zu vermeiden, empfehlen wir, die Basilika gleich am Morgen zur Öffnung zu besuchen. So können Sie die beeindruckenden Kunstwerke und die spirituelle Atmosphäre in aller Ruhe genießen.
Der Petersdom ist mehr als nur eine Kirche; er ist ein Ort, an dem sich Glaube, Geschichte und Kultur auf einzigartige Weise vereinen.
Zeitloses Meisterwerk: Das Pantheon in Rom
Das Pantheon an der malerischen Piazza della Rotonda ist ein wahres Wunder der antiken Baukunst und eines der am besten erhaltenen Gebäude Roms. Ursprünglich von Marcus Agrippa 27 v. Chr. als Tempel für alle römischen Götter erbaut, wurde es unter Kaiser Hadrian um 125 n. Chr. neu gestaltet.
Das Highlight ist die beeindruckende Kuppel mit einem Durchmesser von 43,3 Metern, die ohne moderne Verstärkung auskommt. In ihrer Mitte befindet sich das Oculus, eine kreisrunde Öffnung, durch die Tageslicht in den Innenraum fällt und eine ganz besondere Atmosphäre schafft.
Im Jahr 609 n. Chr. wurde das Pantheon in die Kirche Santa Maria ad Martyres umgewandelt. Diese Nutzung als Kirche trug maßgeblich dazu bei, dass das Gebäude über die Jahrhunderte erhalten blieb, während andere antike Bauwerke zerfielen.
Heute ist das Pantheon ein absolutes Muss für jeden Rom-Besucher. Man spürt die Geschichte in jedem Winkel und staunt über die beeindruckende Ingenieurskunst, die auch nach fast 2000 Jahren noch fasziniert.
Imposantes Wahrzeichen: Das Vittoriano in Rom
Das Vittoriano, auch bekannt als Altare della Patria, ist ein beeindruckendes nationales Denkmal in Rom, das zu Ehren von Vittorio Emanuele II., dem ersten König des vereinten Italien, errichtet wurde. Erbaut zwischen 1885 und 1935, besticht der neoklassizistische Bau durch seine majestätischen Säulen und die strahlend weiße Marmorfassade.
Im Herzen des Vittoriano liegt der Altar der Heimat, der den Opfern der italienischen Unabhängigkeitskriege gewidmet ist. Ein besonderes Highlight ist die monumentale Reiterstatue von Vittorio Emanuele II. hoch zu Ross, die das gesamte Denkmal dominiert.
Ein Besuch lohnt sich nicht nur wegen der beeindruckenden Architektur, sondern auch wegen der fantastischen Aussicht. Von der Aussichtsplattform aus hat man einen atemberaubenden Blick über die "Ewige Stadt".