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Ostseebad Warnemünde


Warnemünde: Ein Tag am Meer


​Ein großes Lob an das Wetter und die Bahn! Sie haben uns heute nach Warnemünde gebracht. Dieser charmante Ostseeort, der zu Rostock gehört, hat uns sofort verzaubert.


Ein Strand der Superlative: Erholung pur


​Der breite, weiche Sandstrand ist das Herzstück von Warnemünde. Er ist nicht nur einer der schönsten, sondern auch der breiteste Sandstrand an der gesamten deutschen Ostseeküste. Hier findet jeder sein perfektes Plätzchen, ob in einem der typischen Strandkörbe oder einfach auf dem weichen Sand.

​Die idyllische Promenade lädt zu ausgiebigen Spaziergängen ein, während man den Blick auf die Ostsee und die imposanten Schiffe genießt, die am Horizont vorbeiziehen. Andreas nutzte die Gelegenheit, das Wahrzeichen des Ortes zu erklimmen: den 31 Meter hohen Leuchtturm. Er wurde 1898 nach den Plänen des Hafenbaumeisters Karl Friedrich Kerner erbaut und bietet eine fantastische Aussicht über den Strand und das Meer.


​Kulinarische Höhepunkte und maritime Stimmung


​Nach unserem Streifzug über den Fischmarkt knurrte uns der Magen. Es war klar, dass wir uns eine Portion frischer Meeresfrüchte gönnen mussten. Wir kehrten in einem feinen Fischrestaurant ein und ließen uns Meeresfrüchte-Spaghetti schmecken. Es gibt doch nichts Besseres, wenn man an der Küste ist!

Warnemünde ist einfach perfekt für Erholung. Ob man die zahlreichen Aktivitäten wie Wassersport oder Radtouren nutzt oder einfach nur die maritime Stimmung im Fischereihafen genießt – hier kommt jeder auf seine Kosten. Die Kombination aus breitem Strand, historischen Sehenswürdigkeiten und kulinarischen Highlights macht Warnemünde zu einem idealen Ausflugsziel von Berlin aus.



Die Geschichte des Ostseebads Warnemünde


​Willkommen in Warnemünde, dem malerischen Seebad an der Ostsee, dessen Geschichte weit über seine Rolle als beliebter Urlaubsort hinausgeht. Ursprünglich war Warnemünde ein kleines Fischerdorf, das bereits im 12. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt wurde. Die Bewohner lebten vom Fischfang und nutzten die günstige Lage an der Mündung der Warnow.

​Doch das Schicksal des Dorfes änderte sich im 19. Jahrhundert, als das Baden im Meer populär wurde. Die erste offizielle Badesaison in Warnemünde wurde 1834 ausgerufen. Die malerische Küste, der breite Sandstrand und die gesunde Seeluft zogen immer mehr Besucher an. Warnemünde entwickelte sich schnell von einem einfachen Fischerdorf zu einem der mondänsten Seebäder der Ostsee.

​Die wachsende Beliebtheit führte zu einer rasanten Entwicklung: Ende des 19. Jahrhunderts entstand der Leuchtturm Warnemünde, der nicht nur als Navigationshilfe diente, sondern auch zu einem Wahrzeichen des Ortes wurde. Kurz darauf folgte der Bau des Teepotts, eines historischen Gebäudes an der Strandpromenade, das heute ein beliebtes Café und Restaurant beherbergt.

​Auch wenn der Tourismus heute die wichtigste Rolle spielt, hat Warnemünde seinen ursprünglichen Charme als Fischerdorf bewahrt. Der Alte Strom, die historische Hafeneinfahrt, ist nach wie vor das Herzstück des Ortes. Hier liegen Fischkutter neben imposanten Kreuzfahrtschiffen, und die bunten Fischerhäuser säumen die Promenade. In Warnemünde verschmelzen die Geschichten der Fischer, Seefahrer und Badegäste zu einem einzigartigen Flair, das den Ort so besonders macht.